„Ja,
ich bin Katholik.“
Francisco
Castello wurde in Alicante in Spanien geboren. Während seines
Studiums am Chemie-Institut Sarri in Barcelona lernt er den Jesuiten
P. Ramon Galan kennen, der für ihn ein Freund und geistiger
Begleiter wird.
Francisco
setzt sich für die Anliegen der Armen in Barcelona ein, später
in Lleida in „Canyeret“, schließlich auch für
die Anliegen der Arbeiter von „Casa Cros“, wo er als
Chemiker tätig ist. Er ist sowohl Mitglied bei der Marianischen
Kongregation als auch bei der Katholischen Aktion und er engagiert
sich in der „Föderation der christlichen Männer
in Katalonien“.
Während
der Christenverfolgung des Bürgerkriegs (1936-1939) kommt er
für 10 Wochen ins Gefängnis. „Ja, ich bin Katholik.“
– Mit diesen Worten antwortet er auf die Fragen, die man ihm
stellt. Es sind Worte, für die er mit dem Leben bezahlen muss.
Vor seinem Tod schreibt er drei rührende Briefe: an Maria Pelegri,
seine Verlobte, in dem er sie bittet, dass sie sich – wenn
nur möglich – wieder verliebt und heiratet; an P. Ramon
Galano SJ, seinen Freund und Beichtvater, dem er sein bescheidenes
„intellektuelles Testament – das Testament eines Wissenschaftlers“
schickt; an seine Familie – seine Schwestern und seine Tante.
In jedem Brief lesen wir, dass er mit seinem Schicksal versöhnt
ist und mit Ungeduld den Übertritt von dieser Welt in die Ewigkeit
erwartet.
Francisco
Castello wurde am 29. September 1936 auf dem Friedhof von Lleida
getötet. Er hätte sein Leben retten können, wenn
er seinen katholischen Glauben verleumdet hätte, dieser aber
war ihm mehr wert als das eigene Leben. Am 11. März 2001 wurde
Francisco Castello auf dem Petersplatz in Rom seliggesprochen.
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